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Europawahl wie immer sensationell erfolgreich!

8. Juni, 2009 von (rs)

Wieder einmal hat die Europawahl die Bürger und Bürgerinnen Europas begeistert an die Wahlurnen strömen lassen. Langsam aber sicher entwickelt sich die Europawahl nach der Durchwahl, Misswahl, Vorwahl und Pottwal zu den beliebtesten Wahlen überhaupt. Nur wenige kritische Stimmen finden sich, die Vorbehalte gegen diese Wahl haben. So hat eine kleine Gruppe von Frauenrechtlerinnen bemängelt, dass es aus geschlechtsspezifischen Gründen notwendig sei, die Europawahl durch eine Euromawahl zu ersetzen.
Für Deutschland, das bislang bei Europawahlen meist 0 Punkte (zero Points) von den Nachbarländern bekam, zogen dieses Mal die größten Talente und Minnesänger in den Wettstreit, um die Gunst des Wählers zu ergattern.
Wir präsentieren Ihnen exklusiv die Ergebnisse der Wahl aus allen Teilen Europas:

Niederlande: Bei unseren holländischen Nachbarn konnte die “Musse daaglich brunzelen”-Partei von Hans Kannsenedbesaamen einen überzeugenden Sieg erringen. Mit ihrer parlamentarischen Ijsselmeerheit können sie nun den Deichausbau mit Tampons vorantreiben, um das Absaufen Hollands zu verhindern und Deutschland eine Fortsetzung von “Der Untergang” zu ersparen. Zudem fordern sie eine Begrenzung des Zuzugs von Pekinesen und besseren Artenschutz für Gummibären. Als beschlossene Sache gilt außerdem, dass Luis van Gaal (eigentlich ja Luis Caravan Gaal) und Frau Antje Bootschafter in Deutschland werden sollen - und zwar - wie könnte es bei Holländern anders sein - auf einem “Speed”-Boot.

Italien: Sensation in Rom! Der tellergerichteten “Pizza quattro stagioni”-Partei ist es gelungen, die Kontrahenten zu artischocken! So blieb etwa die aussichtsreiche “Pizza capricciosa ” genauso unter ferner Oliven wie die “Pizza Calzone”-Partei mit ihrer Salamitaktik. Ebenso gescheitert in der Wählergunst ist die “Pizza ai quattro formaggi”-Partei mit ihrer andauernden Motzerellarei an den bestehenden Mißständen. Viele meinen, es wird Zeit, dass die Politiker endlich mehr thun…fisch.

Frankreich: Die schwere Wirtschaftskrise hat die Grande Nation arg geboxbeutelt. Die Regierung unter Minimisterpräsident Jacque Schnarch Saque hat deshalb ein weiteres Konjunkturbaquette beschlossen, um der angeschlagsahnenen Industrie zu helfen. Zudem hat der französische Verband der Impotenten einen Krisenstab gegründet. Schwer in Mitleidenschaft gezogen ist auch das horizontale Gewerbe - einige Bordelle mussten schon Kurzarbeit anmelden, weil nur noch italienische Kunden (alternativ: Mitarbeiter von Radio…etc.) kamen.

Deutschland:
Kurz nach Ende der Wahlen muss die Bundesrepublik erhebliche Zahlungsschwierigkeiten eingestehen, da sie offenbar ihren Dispo bei der Kreissparkasse Wanne-Eickel überzogen hat. Um nicht pleite zu gehen, hat die Bundesrepublik daher beim deutschen Staat um Staatshilfen ersucht, da sie “eindeutig systemrelevant” sei. Bundesautomobilfachverkäufer Karl-Deodorant von und zu Schuldenberg (Sein Frisör nennt ihn Butterberg) zeigte sich jedoch skeptisch, ob ein statthaft strategischer Staatseinstieg beim Staat die Statik und Statur des Staates statistisch stabilisieren könne.

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